Tun Sie etwas für Ihre Entspannung? Entspannungstechniken gezielt nutzen!
Entspannungstechniken helfen das innere System wieder in den optimalen Bereich zu bringen! Viele meiner Klienten und Klientinnen sind sehr stark angespannt, gestresst, hochgefahren, am Anschlag…. gereizt und unter Druck…. oder erschöpft, überfordert, demotiviert und können sich zu nichts mehr aufraffen, was Freude macht oder für Ausgleich sorgen würde.

Jürgen Junker Diplom Psychologe Aschaffenburg
willkommen in meiner Praxis für Psychologie, psychologische Beratung, Coaching, Psychotherapie nach HPG

Als Patient/innen erhalten Sie in meiner Psychologischen Privatpraxis zeitnahe Termine ohne lange Wartezeiten diskret und unbürokratisch. Ersttermine nach ca. 1-7 Tagen und Anschlusstermine ohne weitere Wartezeit!
Gerne vergebe ich auch einzelne Termine für PMR, AT, Atemtechniken oder kombinierte Entspannungstechniken, um Sie wirksam bei Stress, Psychosomatik, Ängsten, nicht abschalten, Schlafproblemen, hochgefahren sein, Nervosität etc. zu unterstützen.
Entspannungstechniken helfen

Yerkes, R. M. & Dodson, J. D.: The relation of strength of stimulus to rapidity of habit-formation. Journal of Comparative Neurology and Psychology, 18 (1908) 459–482 siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Yerkes-Dodson-Gesetz
Das Yerkes-Dodson-Gesetz beschreibt die kognitive Leistungsfähigkeit von Menschen in Abhängigkeit von Stress und physiologischer Aktivierung. Die Leistung ist bei mittlerer Aktivierung optimal. Die Atmung und Muskelanspannung hat hier einen gravierenden Einfluss und ist sehr wichtig für die Regulation des Erregungsniveaus.
Eine hohe Arbeitsqualität, eine geringe Fehlerzahl, richtige Entscheidungen, gute Ergebnisse und eine gleichbleibend hohe Produktivität erfordern Stressfreiheit. Entspannungstechniken helfen hier die Aktivierung in den optimalen Bereich zu bringen.
Entspannungstechniken bei Druck + Stress
Entspannungstechniken helfen den Druck und Stress zu reduzieren. Es geht darum, die viel zu hohe Anspannung, körperliche, emotionale, sowie geistige Stressreaktionen in den Griff zu bekommen.
Viele Klienten/innen wollen endlich schlafen, nicht mehr von Kopfschmerzen, Herzrasen und anderen Symptomen durchgequält werden. Vielen geht es auch einfach darum endlich runterzukommen, einfach mal wieder abschalten zu können und zur Ruhe zu kommen.

Entspannungstechniken die ich in meiner Praxis für psychologische Psychotherapie nach HPG (Heilpraktikergesetz) empfehle, trainiere und anwende:
- Atemtechniken
- Progressive Muskelrelaxation
- Autogenes Training
- Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion MBSR
- Hypnose und Autosuggestion
- Imaginative Verfahren
- Meditation
Entspannungstechniken Autogenes Training
Autogenes Training (AT)ist ein psychophysiologisches Selbstentspannungsverfahren, das durch formelhafte, selbst gesprochene Suggestionen eine tiefe körperliche und mentale Entspannung herbeiführt. Ziel ist es, körperliche Anspannung zu lösen, Stress zu reduzieren und das Wohlbefinden zu steigern.
Das Verfahren wurde in den 1920er Jahren vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz entwickelt. Schultz wollte ein Verfahren schaffen, das Patienten selbstständig anwenden können, um innere Ruhe und Selbstregulation zu fördern.
Seit 1994 unterrichte ich Kurse in Autogenem Training unter anderem auch Kurse der Krankenkassen und nutze das Verfahren sowohl für meine Praxisklienten/innen, als auch für Coachingklienten im Umgang mit Stress, Burnout, Nervosität und Lampenfieber.
Entspannungstechniken Progressive Muskelentspannung
Die Progressive Muskelentspannung, Kurzform PMR, ist ein körperorientiertes Entspannungsverfahren, bei dem verschiedene Muskelgruppen nacheinander bewusst angespannt und wieder gelöst werden.
Der Wechsel zwischen Spannung und Entspannung hilft, Körperwahrnehmung zu verbessern und muskuläre sowie psychische Anspannung abzubauen.
Die Methode wurde in den 1920er und 1930er Jahren vom amerikanischen Arzt und Psychologen Edmund Jacobson entwickelt. Jacobson ging davon aus, dass körperliche und psychische Anspannung eng miteinander verknüpft sind. Durch gezieltes Entspannen der Muskulatur können auch die seelische Spannungen reduziert werden.
Seit 1994 unterrichte ich auch Progressive Muskelentspannung und wende es aktiv in meiner psychologischen Praxis in Aschaffenburg an.
Atemtechniken
Atemtechniken sind uralte Methoden, die sich über Jahrtausende entwickelt haben und heute sowohl traditionell (Yoga, Qi Gong) als auch wissenschaftlich fundiert (Entspannung, Psychotherapie) eingesetzt werden, um körperliches und psychisches Wohlbefinden zu fördern.
Sie dienen seit jeher der Regulation von Körper und Geist, der Entspannung, Meditation und Gesundheitsförderung.
Eine zentrale Technik in der Psychotherapie ist die Bauchatmung. Die Bauchatmung (Zwerchfellatmung) ist eine der effektivsten und einfachsten Atemtechniken, um körperliche und psychische Entspannung zu fördern.
Bauchatmung nutze ich im Rahmen der Psychotherapie, dem psychologischen Coaching, bei der Arbeit mit Klienten/innen in Krisen, bei hoher Anspannung, Ängsten und psychosomatischen Themen.
Mindful Based Stress Reduction (MBSR)
MBSR wurde in den späten 1970er Jahren von Jon Kabat-Zinn an der University of Massachusetts entwickelt. Kabat-Zinn kombinierte traditionelle Meditations- und Achtsamkeitspraktiken aus dem Buddhismus mit westlicher Medizin und Psychologie, um Menschen bei der Bewältigung von Stress, Schmerzen und chronischen Erkrankungen zu unterstützen. Ziel war ein praktikables, weltliches Achtsamkeitstraining, das in den Alltag integrierbar ist.
MBSR basiert auf Achtsamkeit, also der bewussten, nicht wertenden Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments. Es geht darum, Gedanken, Gefühle und körperliche Empfindungen bewusst zu beobachten, ohne sie zu bewerten oder verändern zu wollen. Dies fördert Gelassenheit, Selbstregulation und Stressabbau.
Ein zentrales Prinzip von MBSR ist, auch schwierige oder unangenehme Erfahrungen anzunehmen, statt gegen sie anzukämpfen. Kabat-Zinn beschreibt dies eindrucksvoll: „Achtsamkeit bedeutet, die ganze Katastrophe des Lebens anzunehmen, so wie sie ist, ohne Widerstand.“ Durch Meditation, Body-Scan, sanfte Bewegungen und Achtsamkeitsübungen im Alltag wird diese Haltung trainiert.

Ziel der Entspannungstechniken ist es, durch Übung und mehrfache Anwendung, den Zugriff auf die Entspannung zu automatisieren und zu beschleunigen. Je mehr ich die Entspannungsverfahren übe, desto schneller wird mein Körper den Entspannungszustand und die Entspannungsreaktion abrufen.
Ich lasse los, fahre nach unten, entspanne!
Durch die Übung fällt es den Klienten/innen zunehmend leichter auch störende Gedanken loszulassen und abzuschalten. So kommen Sie immer einfacher zur Ruhe.

Die Entspannungsverfahren unterscheiden sich darin, wie einfach und körperlich spürbar die eintretende Entspannung fühlbar wird.
Während bei der progressiven Muskelrelaxation ein sehr deutliches muskuläres Lösen gefühlt werden kann, ist das Autogene Training auf das Vorstellungsvermögen der Übenden angewiesen.
Entspannungstechniken sind hilfreich bei:
- Stress und hoher Belastung
- Angst, Panik und Panikattacken
- Burnout und Erschöpfung
- Zwängen, Zwangsgedanken
- Ärger und Aggression
- Psychosomatik, Schlafströrungen und Schlafprobleme
- bei Bluthochdruck, Herzproblemen, Herzangst
- Hypochondrie
- Grübeln und Sorgen
- beruflicher Belastung
- Termine anfragen
Der Mensch passt sich durch seine Stressreaktion an belastende Faktoren an. Bei Stress und Gefahr reagiert unser Nervensystem mit hochfahren und gesteigerter nervlicher Erregung. Der Kampf- oder Fluchtreflex soll Energie bereitstellen und uns schützen.
Typischerweise wirkt die Stressreaktion noch einmal auf den Organismus zurück und unser Nervensystem fährt noch weiter hoch, die Stressreaktion eskaliert.
Entspannungstechniken helfen Druck und Stress deutlich zu reduzieren.
